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Spätestens im Oktober zeigt sich, was die Heizung im Wohnwagen kann. Morgens hängt Kondenswasser an den Fenstern, der Boden bleibt kalt, und auf dem Campingplatz fliegt die Sicherung, sobald Heizlüfter und Wasserkocher gleichzeitig laufen. Welche Heizung zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wann und wo du campst: nur in der Übergangszeit mit Landstrom oder auch bei Frost und ohne Steckdose.
In diesem Beitrag vergleichen wir die verbreiteten Systeme: die Truma-S-Heizung (S 3004 und S 5004) samt sinnvoller Upgrades, die Truma Combi und VarioHeat, die Warmwasserheizung von Alde, die Unterflurheizungen von Whale und das elektrische Heizen in gasfreien Wohnwagen per Klimaanlage. Dazu kommen nachrüstbare Fußbodenheizungen sowie Tipps, wie du im Herbst und Winter richtig heizt und Schwitzwasser vermeidest.
In unserer Datenbank ist die Heizung bei den meisten Grundrissen erfasst. Unter jedem Abschnitt findest du deshalb direkt die passenden Wohnwagen zum Vergleichen.
Für die meisten Camper bleibt eine Gasheizung die beste Basis. Strom lohnt sich als Ergänzung auf dem Campingplatz oder als alleinige Lösung, wenn du nur zwischen Frühjahr und Herbst unterwegs bist.
| System | Energie | Heizleistung | Stärken | Schwächen | Typisch in |
|---|---|---|---|---|---|
| Truma S 3004 / S 5004 | Gas, mit Ultraheat zusätzlich Strom | 3,5 / 6 kW | läuft ohne Bordstrom, robust, angenehme Strahlungswärme | ohne Gebläse ungleichmäßige Wärme, kein Warmwasser | klassischer Wohnwagen, Einsteiger- bis Mittelklasse |
| Truma Combi 4 / 6 (E) | Gas, E-Version zusätzlich Strom bis 1,8 kW | 4 / 6 kW | Heizung und 10-Liter-Boiler in einem Gerät, schnelle Warmluft | Gebläse braucht 12 V, hörbar | Mittel- und Oberklasse |
| Truma VarioHeat | Gas | bis 3,7 kW | kompakt, rund 5 kg leicht | kein Warmwasser, braucht 12 V | kleine Wohnwagen, Campingbusse |
| Alde Compact 3020 / 3030 | Gas und Strom | 5,5 kW Gas plus bis 3,2 kW Strom | leise, gleichmäßig, Fußbodenheizung möglich, Warmwasser | teuer, schwer, heizt träger auf | Oberklasse, Wintercamper |
| Whale Heat Air | Gas, je nach Modell auch Strom bis 3 kW | 3 bis 6 kW | sitzt unter dem Boden, spart Stauraum | braucht dauerhaft 12 V, in Deutschland selten | britische Wohnwagen |
| Klimaanlage mit Wärmepumpe | Strom (230 V) | rund 1,7 bis 3 kW | kein Gas, kühlt im Sommer | laut, schwach bei Kälte, ohne Landstrom keine Wärme | gasfreie Wohnwagen |
| Elektrische Fußbodenheizung | Strom | 25 bis 180 W je Heizteppich | warme Füße, günstig nachrüstbar | nur Zusatz, keine Raumheizung | Nachrüstung |
Die Leistungsangaben stammen von den Herstellern bzw. aus den technischen Daten der Händler. In den folgenden Abschnitten gehen wir auf jedes System einzeln ein.
Übrigens hat nicht jeder Wohnwagen ab Werk eine Heizung. Bei Across zum Beispiel ist sie nur als Option erhältlich. Prüfe deshalb gerade bei leichten Modellen die Serienausstattung: Wohnwagen mit Heizung nur als Option.
Die S-Heizung ist die verbreitetste Heizung im Wohnwagen. Sie steht sichtbar im Wohnraum, verbrennt Gas in einer geschlossenen Brennkammer und gibt die Wärme über einen Wärmetauscher direkt an die Raumluft ab. Gezündet wird sie über eine kleine Batterie, Bordstrom braucht sie dafür nicht.
Die S 3004 leistet 3,5 kW und reicht für kleine bis mittlere Wohnwagen. Die S 5004 arbeitet mit zwei Brennern, leistet 6 kW und verbraucht laut Truma zwischen 60 und 480 g Gas pro Stunde. Wer auch im tiefen Winter campen will, sollte ab rund 13 m² Grundfläche zur S 5004 greifen.
Vorteile
Nachteile
Das Gebläse verteilt die warme Luft über Rohre in den ganzen Wohnwagen. Laut Truma verhindert es außerdem, dass sich Feuchtigkeit an kalten Flächen niederschlägt, und die Booster-Funktion entfeuchtet zusätzlich. Die S 3004 ist für ein Gebläse vorbereitet, die S 5004 für bis zu zwei. Fast alle folgenden Upgrades setzen ein Gebläse voraus.
Die Ultraheat ist ein kompaktes Heizelement für 230 V, das zwischen Einbaukasten und Wärmetauscher der S-Heizung sitzt. Sie heizt in drei Stufen mit 500, 1.000 oder 2.000 W und nimmt dabei 2,2, 4,5 bzw. 8,5 A auf. Die Wärme verteilt sie über das vorhandene Gebläse und die Warmluftrohre, ein Thermostat regelt die Temperatur.
In der Übergangszeit reicht die Ultraheat oft allein, du sparst also Gas. Im Winter läuft sie zusammen mit der Gasheizung und bringt den Wohnwagen schneller auf Temperatur. Den Einbau übernimmt eine Truma-Fachwerkstatt.
Worauf du achten solltest:
Eine Heizung im Vorzelt zu installieren, ist bei Truma-Geräten nicht zulässig. Der offizielle Weg ist das Vorzelt-Warmluftset: Es zweigt warme Luft aus der Warmluftanlage des Wohnwagens ab und leitet sie ins Vorzelt. Am besten wirkt es, wenn die Heizung auf der Vorzeltseite eingebaut ist. Bedenke, dass im Wohnwagen selbst entsprechend weniger Wärme ankommt.
Ein warmes Vorzelt sammelt schnell Feuchtigkeit. Lüfte es deshalb regelmäßig, mehr dazu weiter unten im Abschnitt zum Schwitzwasser.
Für die S 5004 gibt es eine Nachrüstverkleidung, die ein Kaminfeuer optisch und akustisch nachahmt, inklusive leisem Knistern. Sie ersetzt die normale Verkleidung und braucht einen 12-V-Anschluss. Mehr Wärme bringt sie nicht, wohl aber Gemütlichkeit an langen Herbstabenden. Die Verkleidung passt nur zur S 5004 bzw. S 5004 E, nicht zur S 3004.
Eine Auswahl mit Truma S 5004, sortiert nach zulässigem Gesamtgewicht:
Die Combi ist Heizung und Warmwasserbereiter in einem Gerät. Sie sitzt meist unsichtbar in einer Sitztruhe oder im Kleiderschrank und bläst die warme Luft über mehrere Ausströmer in den Wohnwagen. Ein integrierter Edelstahlbehälter erwärmt 10 Liter Wasser, im Sommer auch ohne Heizbetrieb.
Die Combi 4 leistet rund 4 kW, die Combi 6 rund 6 kW. Die E-Versionen haben zusätzlich elektrische Heizstäbe mit 900 oder 1.800 W (3,9 bzw. 7,8 A). Damit heizt du auf dem Campingplatz nur mit Strom oder im Mischbetrieb, bei dem die Stromleistung zur Gasleistung dazukommt. Für Wohnmobile gibt es die Combi auch als Dieselheizung (Combi D).
Seit 2025 gibt es mit der Truma CombiNeo außerdem eine neue Generation. Sie erwärmt das Wasser im Durchlaufprinzip und liefert so laut Truma endlos Warmwasser, das schon nach rund 3 Minuten bereitsteht. Mehr dazu in unserem Beitrag Truma CombiNeo: Eine neue Ära des Heizens.
Vorteile
Nachteile
Die VarioHeat ist eine kleine Gas-Warmluftheizung ohne Warmwasser, gedacht für kleine Wohnwagen und Campingbusse. Die Ausführung comfort wiegt rund 5 kg und heizt in drei Stufen mit 1,3, 2,8 oder 3,7 kW bei einem Gasverbrauch von 100 bis 290 g pro Stunde. Wie die Combi braucht sie 12 V für das Gebläse. Für den Strombetrieb auf dem Campingplatz gibt es ein E-Kit als Zusatzheizung.
Eine Auswahl mit Truma Combi 6, sortiert nach zulässigem Gesamtgewicht:
Die Alde-Heizung arbeitet wie eine Zentralheizung im Haus. Ein Heizkessel erwärmt eine Glykol-Wasser-Mischung, eine Umwälzpumpe schickt sie durch Konvektoren entlang der Außenwände und auf Wunsch durch eine Fußbodenheizung. Der Kessel bereitet gleichzeitig das Warmwasser für Dusche und Spüle.
Der aktuelle Kessel Alde Compact 3030 heizt mit Gas in zwei Stufen bis 5,5 kW und mit Strom in drei Stufen bis 3,2 kW. Zusammen kommt er auf 8,7 kW. Der Warmwasserspeicher fasst 10 Liter, die Variante 3030 Plus liefert zusätzlich kontinuierlich Warmwasser. In vielen Wohnwagen steckt noch der Vorgänger Compact 3020.
Vorteile
Nachteile
Eine Nachrüstung in einen bestehenden Wohnwagen ist möglich, aber aufwendig. Wer Wert auf Alde legt, wählt sie besser gleich beim Kauf.
Eine Auswahl mit Alde-Heizung, sortiert nach zulässigem Gesamtgewicht:
Whale stammt aus Großbritannien und wurde dort unter anderem in Wohnwagen von Bailey, Elddis und Lunar verbaut. In deutschen Grundrissen begegnet dir die Marke deutlich seltener. Das Besondere: Die Heizgeräte hängen unter dem Wagenboden statt im Möbel. Dadurch bleibt innen mehr Stauraum, und die Hersteller sind bei der Planung des Grundrisses freier.
Die Raumheizung heißt Whale Heat Air. Die Modelle 3GT, 4GT und 5GT laufen nur mit Gas, das kleinste Modell gibt dabei 1,4 bis 3,3 kW ab und verbraucht 109 bis 239 g Gas pro Stunde. Die Versionen 5GTE und 6GTE heizen zusätzlich mit 230 V in drei Stufen mit 0,75, 1,5 oder 3 kW. Alle Modelle regeln die Leistung automatisch und haben einen leisen Nachtmodus.
Achtung, Begriffsverwechslung: „Unterflur“ heißt bei Whale nur, dass das Gerät unter dem Boden montiert ist. Eine Fußbodenheizung ist das nicht, die Wärme kommt als Warmluft aus den Ausströmern. Auch Whale Expanse ist keine Heizung, sondern ein Unterflur-Boiler mit 8 Litern für Warmwasser.
Vorteile
Nachteile
Gasfreie Wohnwagen heizen fast immer mit einer Klimaanlage, deren Kältekreislauf sich umkehren lässt. Diese Wärmepumpe holt Wärme aus der Außenluft und gibt sie innen ab. Das ist effizient, solange es draußen nicht zu kalt ist, für den Winter reicht es aber meist nicht.
Bekannte Beispiele sind der Weinsberg CaraCito, der erste gasfreie Serienwohnwagen auf dem deutschen Markt, und sein Nachfolger Weinsberg CaraLife (Modelljahr 2027). Dazu kommen die Knaus-E.Power-Modelle der Baureihen Sport und Südwind. Ein Energiemanagement verteilt den Strom so, dass die Sicherung am Platz nicht auslöst. Dafür stellst du die Absicherung des Anschlusses (6, 10 oder 16 A) vorher ein.
Tests zeigen klar, wo das Konzept an seine Grenzen kommt. Im Test des CaraCito durch promobil war die Kombination aus Heizung und Klimaanlage so laut, dass entspanntes Wohnen und Schlafen kaum möglich war, sobald sie mit voller Leistung lief. Auto Bild erreichte im kühlen Frühjahr die eingestellte Temperatur nicht. Auch beim neuen CaraLife ordnet promobil die Serienheizung für den Winter eher als Notlösung ein.
Vorteile
Nachteile
Unser Rat: Ein gasfreier Wohnwagen passt gut, wenn du zwischen April und Oktober auf Campingplätzen mit Stromanschluss stehst. Willst du auch im Spätherbst oder Winter los, plane eine Zusatzheizung ein oder wähle eine Variante mit Gasanlage. Händler bieten den CaraLife zum Beispiel auch mit Gas-Paket und Truma-S-Heizung an. Für die Zusatzheizung eignen sich ein Konvektor oder Ölradiator mit Überhitzungs- und Kippschutz sowie eine elektrische Fußbodenheizung (siehe nächster Abschnitt).
Eine Auswahl gasfreier Wohnwagen, sortiert nach zulässigem Gesamtgewicht:
Selbst wenn die Raumluft warm ist, kriecht im Wohnwagen oft Kälte vom Boden hoch. Eine nachgerüstete Fußbodenheizung ersetzt keine Raumheizung, macht den Aufenthalt in der Sitzgruppe und am Küchenblock aber deutlich angenehmer. Drei Wege bieten sich an.
Die einfachste Lösung ist ein Heizteppich, den du auf den Boden legst und an die Steckdose anschließt. Es gibt Modelle für 230 V und für 12 V mit 25 bis 180 W. Ein Test von promobil zeigt: Entscheidend ist die Leistung im Verhältnis zur Fläche. Ein kleiner 25-W-Teppich verbrauchte rund 0,03 kWh pro Stunde, ein kräftiger Läufer mit 180 W gut 0,17 kWh. Ohne Landstrom empfiehlt sich ein 12-V-Modell mit wenig Leistung, damit die Bordbatterie nicht leer wird.
Dauerhafter ist eine Heizfolie unter Teppich oder Vinylboden. Die Folien sind nur wenige Zehntelmillimeter dünn und tragen kaum auf. Es gibt Systeme mit 48 V, die einen eigenen Transformator brauchen, und 230-V-Heizgewebe mit rund 160 W pro Quadratmeter. Verlege die Folie nur auf freien Flächen, nicht unter festen Möbeln, und plane einen Thermostat ein.
Wichtig: Den Anschluss an das 230-V-Netz des Wohnwagens sollte eine Elektrofachkraft übernehmen. Prüfe außerdem, ob dein Bodenbelag für Fußbodenheizung geeignet ist.
Die komfortabelste Variante hängt am Heizkreislauf einer Alde-Heizung. Sie wird in der Regel ab Werk verbaut, eine spätere Nachrüstung ist aufwendig. Wenn dir warme Füße im Winter wichtig sind, achte also schon beim Kauf darauf.
Die beste Heizung nützt wenig, wenn das Gas stockt oder die Sicherung fliegt. Mit diesen Tipps bleibt es zuverlässig warm.
Butan verdampft schon knapp unter 0 °C nicht mehr, Propan noch bis etwa −42 °C. Im Herbst und Winter gehört deshalb Propan in die Flasche. Die grauen Tauschflaschen in Deutschland enthalten in der Regel Propan. Vorsicht bei blauen Butanflaschen aus Südeuropa und bei Tankflaschen, die du an der Autogas-Säule füllst: Dort ist im Sommer oft viel Butan beigemischt.
Eine S 5004 verbraucht unter Volllast bis zu 480 g Gas pro Stunde. Eine 11-kg-Flasche wäre so rechnerisch nach knapp 23 Stunden leer. Im Alltag regelt der Thermostat herunter, trotzdem leeren sich Flaschen im Winter schnell. Nimm zwei Flaschen mit und nutze eine automatische Umschaltanlage, damit die Heizung nachts nicht ausgeht, wenn die erste Flasche leer ist.
Frag bei der Ankunft nach der Absicherung deines Stromanschlusses. Als Faustformel gilt: Ampere mal 230 ergibt die maximale Leistung in Watt, bei 10 A also rund 2.300 W. Lass die elektrische Zusatzheizung auf einer mittleren Stufe laufen und die Gasheizung den Rest übernehmen. Wasserkocher, Föhn und Heizlüfter nie gleichzeitig mit der höchsten Heizstufe einschalten.
Schalte die Heizung nachts oder bei kurzen Ausflügen nicht ganz aus, sondern senke die Temperatur auf etwa 16 °C ab. Kühlen Wände und Möbel stark aus, schlägt sich Feuchtigkeit daran nieder und das Aufheizen dauert länger.
Nasse Fenster am Morgen sind im Wohnwagen kein Mangel, sondern Physik. Warme Luft nimmt viel Feuchtigkeit auf und gibt sie an kalten Flächen wieder ab. Laut Verbraucherzentrale verliert ein Mensch pro Nacht etwa 0,5 bis 2 Liter Flüssigkeit über Atmung und Haut. Zu zweit oder zu viert kommt in wenigen Kubikmetern Raum schnell einiges zusammen, dazu Kochen, Duschen und nasse Jacken.
Ein günstiges Hygrometer zeigt dir, ob dein Lüften wirkt. Werte zwischen etwa 40 und 60 % gelten als unkritisch. Steigt die Feuchte dauerhaft darüber, helfen Granulat-Raumentfeuchter in Ecken und Staukästen. Auf dem Campingplatz mit Strom kann auch ein kleiner elektrischer Luftentfeuchter laufen.
Unter Matratzen und an Polstern, die an der Außenwand anliegen, bildet sich oft unbemerkt Feuchtigkeit. Ein Lattenrost oder eine Matratzenunterlage aus Abstandsgewirke sorgt für Luft von unten. Stelle Matratzen und Rückenpolster tagsüber gelegentlich auf.
Die Fenster sind die kältesten Flächen im Wohnwagen, dort schlägt sich die Feuchtigkeit zuerst nieder. Thermomatten halten die Scheiben wärmer und sparen zusätzlich Heizenergie.
Miss vor dem Kauf die Außenmaße deiner Fenster. Die Matten werden nach Fensterausschnitt angeboten, gängige Größen sind zum Beispiel 140 × 70 cm.
Im Vorzelt sammelt sich besonders viel Feuchtigkeit, vor allem wenn es per Warmluftset mitbeheizt wird. Öffne tagsüber Fenster und Tür, lege einen luftdurchlässigen Zeltteppich statt einer geschlossenen Plane aus und trockne nasse Sachen nicht direkt an der Zeltwand.
Am komfortabelsten ist eine Alde-Warmwasserheizung, weil sie Gas und Strom kombiniert und die Wärme gleichmäßig verteilt. Eine Truma Combi 6 E oder eine S 5004 mit Gebläse und Ultraheat schaffen den Winter ebenfalls zuverlässig. Genauso wichtig wie die Heizung ist die Isolierung des Wohnwagens.
Ja, mit der Truma Ultraheat für S 3004 und S 5004. Sie braucht ein Gebläse für die Warmluftverteilung und wird von einer Fachwerkstatt eingebaut.
In der Übergangszeit ja, im Winter meist nicht. Bei Kälte sinkt die Leistung, und im Heizbetrieb sind die Geräte laut.
Truma erlaubt den Einbau seiner Heizungen im Vorzelt nicht. Für ein warmes Vorzelt gibt es das Vorzelt-Warmluftset, das Warmluft aus dem Wohnwagen abzweigt.
Das hängt vom Gerät und der Außentemperatur ab. Eine Truma S 5004 verbraucht zwischen 60 und 480 g pro Stunde. Im Winter solltest du mit zwei 11-kg-Flaschen und automatischer Umschaltung planen.
Für Saisoncamper mit Stromanschluss reicht eine Truma S mit Gebläse und Ultraheat völlig aus. Sie ist robust, sparsam und lässt sich mit Vorzelt-Warmluftset und Kaminfeuer-Verkleidung gezielt aufwerten. Wer Warmwasser und gleichmäßige Wärme will, ist mit einer Truma Combi gut bedient. Für Wintercamper und Komfortliebhaber ist Alde die erste Wahl. Gasfreie Wohnwagen sind praktisch für Frühjahr bis Herbst, für Frost brauchen sie eine Zusatzheizung.
Egal welches System: Richtig lüften, Fenster dämmen und die Heizung nachts nur absenken schützt deinen Wohnwagen vor Feuchtigkeit und Schimmel.
Tipp: In unserer Grundrisssuche kannst du gezielt nach der Heizung filtern und die passenden Wohnwagen direkt vergleichen.
Titelbild: © Fendt-Caravan GmbH
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